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RaBaKa-Pockets
Autor: Niccolò
Machiavelli
Vorwort: Dr. Patrick Horvath
Neuübersetzung
aus dem Altitalienischen und Lateinischen:
Ralf Löffler
Erscheinungstermin: 08.2007
Preis: 7,60 €
Seitenzahl: 133
ISBN: 978-3-940185-05-1
Verfügbar:
Paperback
(unsere Wiederverkäufer), Ebook
hier reinlesen » |
| Niccolò Machiavelli’s
(1469-1527) historisches Werk, unter besonderer Berücksichtigung
des modernen Sprachgebrauchs, verständlich und
vollständig neuübersetzt.
Kaum ein Mensch ist so vielgeschmäht wie er, kaum
jemand so falsch verstanden. Der aus seinem Nachnamen
abgeleitete Begriff des „Machiavellismus“
steht gemeinhin für rücksichtslose, skrupellose
Machtpolitik. Im englischen Sprachraum muss sein Vorname
mit „Old Nick“ sogar als Synonym für
den Teufel herhalten.
Doch Machiavelli war ein revolutionärer und mutiger
Mann, der sich in Zeiten, in denen neue Denker oft gnadenlos
verfolgt wurden, mit einer epochemachenden Programmatik
an seinen Fürsten wendet. Sein Anliegen ist ein
realistisches, und es hat bis heute nichts an Brisanz
verloren. Wer führen will, sei es in einem Staat
oder in einem Unternehmen, kann sich sentimentale Blauäugigkeit
nicht leisten. Das einzige Lamm inmitten eines Wolfsrudels
kann ebenso wenig überleben wie der einzig offen
Ehrliche inmitten von Lügnern. Echte Menschenkenntnis
frei von Illusionen, das ist es, was Machiavelli auszeichnet
und was für jedermann notwendig ist, der in Unternehmungen,
die die Zusammenarbeit Vieler erfordern, erfolgreich
sein will. Und seit Machiavelli’s Zeiten bis heute
hat sich daran nichts geändert.
Es gibt nicht viele Bücher, die so viele Jahre
so berühmt überdauert haben. Machiavelli’s
„Fürst“ zählt zu ihnen –
und das zu Recht.
Zum Autor des Vorworts:
Patrick Horvath, geb.1977 in Linz (Österreich);
2001 Magister der Philosophie und Politikwissenschaft;
2002 Magister der Publizistik und Geschichte; 2004 Doktor
der Philosophie mit Auszeichnung, Universität Wien;
im selben Jahr Absolvierung der Diplomatischen Akademie
Wien mit dem Abschluss "Master of Advanced International
Studies". Danach erfolgte seine Anstellung als
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der außeruniversitären
Forschung. Zahlreiche Publikationen in sozialwissenschaftlichen
Fachzeitschriften zu den Bereichen Infrastruktur-, Arbeitsmarkt-
und Medienpolitik mit besonderem Fokus auf Zentraleuropa.
Der grundlegenden Disziplin der politischen Philosophie,
auf die er in seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem
eigenen politischen Engagement immer wieder verwiesen
wird, gilt nach wie vor sein ungebrochenes Interesse.
Weitere Publikationen zum Thema:
Patrick Horvath, Machiavelli. Über das Spannungsfeld
von Politik und Moral.
Diplomarbeit, Wien 2000.
Link: http://members.surfeu.at/patrick.horvath/machiavelli.htm
Patrick Horvath, Machiavelli. Philosoph der Macht. In:
Ders., Große Denker.
Amstetten, Linz 2003,. S.21-27.
Link: http://members.surfeu.at/4all/denker.htm
Zum Coverbild:
Werner Horvath, geboren 1949 in Linz, Österreich,
malt schon seit frühester Jugend. Ausgehend von
der Komposition surrealer Traumwelten im Stil des Phantastischen
Realismus, entwickelt sich Horvath in mehreren Etappen
zum Maler von konstruktivistisch-zeitkritischen Porträtdarstellungen
mit politischem, oft provokantem Inhalt. Als bürgerlichen
Beruf wählte Horvath für lange Zeit jenen
des Arztes, auch weil die Fachrichtung der Radiologie
Beschäftigung mit Bildern zuließ. Er war
dabei nicht ohne Erfolg: 15 Jahre lang leitete er als
Primararzt die Röntgenabteilung eines Linzer Krankenhauses.
Die eigentlich von ihm verspürte Berufung galt
jedoch seit jeher der Kunst - und so entschloss er sich
im Alter von 50 Jahren, seine medizinische Tätigkeit
zu beenden. Seit Januar 2003 widmet er sich daher zur
Gänze der Malerei. Er eröffnete ein Atelier
mit dem Namen "Villa Arte" in Kastellos auf
der Insel Kreta (Griechenland) und ein weiteres, das
"Atelier Horvath" in Linz, Österreich,
wo er während der Wintermonate arbeitet.
Charakteristisch an der Malweise Horvaths ist die Codierung
der Gesichter in Flächen gleicher Helligkeit, aber
unterteilt in verschiedene Formen und Farben. Dies ergibt
eine besondere Wirkung: Bei hellem Tageslicht und aus
der Nähe erkennt man meist nur ein Gewirr bunter
pflanzenartiger Formen, die meist erst bei genauerem
Hinsehen ein Gesicht bilden. Betrachtet man aber dasselbe
Bild bei gedämpftem Licht oder aus der Ferne, wirkt
es fast wie ein realistisches Schwarz-Weiß-Foto
und lässt die Person des Dargestellten in den Vordergrund
treten. Die Bilder ändern so dynamisch ihren Charakter,
abhängig von der Physiologie des menschlichen Sehens.
Der theoretische bzw. philosophische Hintergrund seiner
Malweise wird vom Künstler in einer Reihe von Textkollagen
verdeutlicht, besonders im Bühnenstück "Jahrtausendwende
- Die Theorie des Neuen Konstruktivismus."
Dieter Schrage, bis Ende 2000 Kurator am Museum moderner
Kunst Stiftung Ludwig und jetzt Lektor u.a. an der Universität
für Musik und darstellende Kunst in Wien, analysiert
den Malstil Horvaths folgendermaßen :
“Bemerkenswert und für Horvaths Malerei typisch
ist das Zusammenspiel zwischen den großen, meist
schon wahrgenommenen Porträt-Umrisslinien und den
gekonnt gemalten Binnenstrukturen. Diese meist aus den
sog. ‚isodensen Flächen’ zusammengesetzten
Binnenstrukturen sind sehr häufig symbolisch eingesetzt.
(...) Häufig fügt der Maler in seine Porträts
dann noch kleine, realistische Symbolszenen ein. Auffallend
ist auch, wie fix der Maler Horvath auf weltpolitische
Ereignisse reagiert.“
Der Neurochirurg und Kunstkritiker Heber Ferraz-Leite,
Herausgeber des Buches „Malende Ärzte Österreichs“,
findet eine weitere Dimension in der Malerei Horvaths
:
“Auf jedem Bild Horvaths sind wir mit der Darstellung
mehrerer Realitäten konfrontiert. Zunächst
mit der, die wir auf den ersten Blick erkennen und die
ein Bild zeigt, das wir rasch in unserem Gedächtnis
auffinden, in unserem von der Presse und den audiovisuellen
Medien bombardierten Bewusstsein. Dann nähern wir
uns dem Werk und entdecken, dass sich hinter den uns
vertrauten Bildern eine andere Realität versteckt,
die uns dazu auffordert, in ein Labyrinth einzutreten
und mit angestrengter Aufmerksamkeit die gesamte Oberfläche
abzuwandern. Wenn auch das Bild als statisches physisches
Objekt erscheint, wohnt ihm gleichzeitig eine gewaltige
potentielle Dynamik inne - aufgrund der in ihm verborgenen
Realitäten, die durch einen aktiven Konfrontations-
und Forschungsprozess erfahren werden können.“
Weitere Werke Werner Horvaths können Sie hier sehen:
http://members.telering.at/art4u/werner.htm
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